Ölziehkur: sanfte Entgiftung ohne Nebenwirkungen

Ölziehkur: sanfte Entgiftung ohne Nebenwirkungen

Für mich hatte das „Ölziehen“ früher etwas Mystisches, ja sogar unheimliches an sich. Später bin ich draufgekommen warum das Ölziehen für mich so fremd klang. 

Zum einen, weil ich mit Öl und Fett immer noch Ungesundes verbunden hatte, bzw. weil es in meiner Kindheit kaum kalt, bzw. mechanisch gepresste „gute“ Öle gab. Heute weiß ich, wie wichtig gesunde Fette, Öle für unseren Körper sind!

Zurück zum Ölziehen: es kommt aus der ayurvedischen Lehre zu uns und hat eine Jahrtausende alte Geschichte. Beim Öl-ziehen wird das Öl nicht geschluckt, sondern wieder ausgespuckt, damit wir die Schad- und Schlackenstoffe, die das Öl über die Mundschleimhaut aus unserem Körper gezogen hat, wirklich loswerden. Man muss ein hochwertiges Öl einige Minuten im Mund behalten und akrobatisch hin und her bewegen, am besten gleich morgens. 

Danach normal Zähne putzen (ich achte auch darauf, dass ich eine Zahnpasta verwende, die natürliche Inhaltsstoffe hat).

 

Das Ölziehen soll gegen verschiedene Krankheiten wirkungsvoll sein:

Hier gilt: vorbeugen ist besser als heilen! 

Kopfschmerzen und Migräne werden meist an erster Stelle genannt, aber auch gegen Zahnfleischentzündung, Karies, Mundtrockenheit soll die Kur hilfreich sein. Herzkrankheiten, Diabetes, Alzheimer, Arthritis können durch eine Ölziehkur positiv beeinflusst werden. Außerdem wirkt die Ölziehkur im Allgemeinen gegen Viren, Bakterien und Pilze.

Eine Ölziehkur kann:

– Den Zahnverfall und Zahnfleischerkrankungen verhindern
– Das Immunsystem ankurbeln: mehr Energie und Ausdauer!
– Linderung bei Neurodermitis bringen
– die Verdauung und Darmtätigkeit fördern
– vorzeitiger Hautalterung vorbeugen
– zu schöner Haut und schönem Haar verhelfen

Welches Öl sollen wir nehmen?

Kalt- und mechanisch gepresste- also native Öle, haben fast alle wundervolle Eigenschaften. Viele wirken antibakteriell und reinigend.
Ich persönlich bevorzuge bei einer Kur täglich zu wechseln um ein breiteres Wirkungsspektrum abzudecken. Natives Sonnenblumenöl, Kokosöl oder Distelöl, Sesamöl, Arganöl sind alle bestens geeignet.

Beispiel:

– 1. Tag Kokosöl
– 2. Tag Distelöl
– 3. Tag Sesamöl
– danach ab Tag 1 wiederholen.

Je nach Schwere der Probleme sollte eine Kur von mindestens 3 Wochen gemacht werden.

  • Sonnenblumenöl: kann das Blut von Bakterien und Krankheitserregern reinigen.
  • Distelöl: kann Rückstände und Mikroorganismen aus dem Lymphsystem holen.
  • Erdnussöl: kann schwer lösliche Schadstoffe in Muskeln, Gelenken und Gewebe abbauen.
  • Arganöl: kann Ablagerungen in den Gefäßen lösen: positive Wirkung auf Herz-Kreislauf.
  • Sesamöl: kann Blutreinigend wirken.
  • Kokosöl: kann antimikrobiell, antiviral und antimykotisch wirken, bzw. die Zähne aufhellen.

Wann sollte man die Ölziehkur machen?

2x im Jahr: im Frühling und im Herbst, zum Wechsel der Jahreszeiten über einen Zeitraum von ca. 3 Wochen.

Quellen: Bruce Fife: Kokosöl
Katharina Wolfram: Ölziehkur- Heilung durch Entgiftung

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