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Ölziehkur: sanfte Entgiftung ohne Nebenwirkungen

Für mich hatte das “Ölziehen” früher etwas mystisches, ja sogar unheimliches an sich. Später bin ich draufgekommen warum das Thema der Ölziehkur für mich so fremd klang. Zum einen, weil ich mit Öl und Fett immer noch Ungesundes verbunden hatte, bzw. weil es in meiner Kindheit kaum kalt, bzw. mechanisch gepresste “gute” Öle gab. Heute allerdings weiß ich, wie wichtig gesunde Fette, Öle für unseren Körper sind!

Eine Ölziehkur kann:

– Den Zahnverfall und Zahnfleischerkrankungen verhindern
– Das Immunsystem ankurbeln: mehr Energie und Ausdauer!
– Linderung bei Neurodermitis bringen
– die Verdauung und Darmtätigkeit fördern
vorzeitiger Hautalterung vorbeugen
– zu schöner Haut und schönem Haar verhelfen

Ölziehen: Herkunft und Anwendung

Öl-ziehen kommt aus der ayurvedischen Lehre zu uns und hat eine jahrtausendalte Geschichte. Beim Öl-ziehen wird das Öl nicht geschluckt, sondern wieder ausgespuckt, damit wir die Schad- und Schlackenstoffe, die das Öl über die Mundschleimhaut aus unserem Körper gezogen hat, wirklich loswerden.

Man muss ein hochwertiges Öl einige Minuten im Mund behalten und akrobatisch hin und her bewegen, am besten gleich morgens (ich behalte es immer 2-6 Minuten im Mund). Danach normal Zähneputzen (ich achte auch darauf, dass ich eine Zahnpasta verwende, die natürliche Inhaltsstoffe hat).

Welches Öl sollen wir für die Ölziehkur nehmen?

Kalt- und mechanisch gepresste- also native Öle, haben fast alle wundervolle Eigenschaften. Viele wirken antibakteriell und reinigend. Schwarzkümmelöl, Moringaöl, Sesamöl, Arganöl, Avocadoöl und Aprikosenkernöl sind alle bestens für eine Ölziehkur geeignet. Für den Anfang ist es am besten ein Öl mindestens 1 Woche lang auszuprobieren und die Wirkung die es auf seinen Körper zu beobachten, denn jedes Öl hat seine eigenen Wundervollen Eigenschaften. So kann jeder für sich herausfinden, welches das beste für ihn ist. Über die Jahre habe ich mein persönliches System entwickelt und spüre die beste Wirkung, wenn ich bei meiner Kur das Öl täglich wechsle und so ein breiteres Wirkungsspektrum abdecke. Beispiel: – 1. Tag Schwarzkümmelöl – 2. Tag Arganöl – 3. Tag Moringaöl – danach wiederhole ich immer ab Tag 1. Die Kur kann wie gesagt natürlich auch mit nur einem Öl gemacht werden! Das ist nur das System, welches ich über die Jahre für mich entdeckt habe und meinem Körper gut tut. Je nach Schwere der Probleme sollte eine Kur von mindestens 3 Wochen gemacht werden.

Wann sollte man die Ölziehkur machen?

2x im Jahr: im Frühling und im Herbst, zum Wechsel der Jahreszeiten über einen Zeitraum von ca. 3 Wochen.

Morgens oder abends Ölziehen?

Ich persönliche bevorzuge es morgens ölzuziehen (laut Ayurveda wird das auch empfohlen). Es kommt aber durchaus auch vor, dass es sich bei mir nur abends ausgeht, was auch einen positiven Effekt hat!

Das Ölziehen soll gegen verschiedene Krankheiten wirkungsvoll sein:

Hier gilt: Vorbeugen ist besser als heilen! 

Kopfschmerzen und Migräne werden meist an erster Stelle genannt, aber auch gegen Zahnfleischentzündung, Karies, Mundtrockenheit soll die Kur hilfreich sein. Herzkrankheiten, Diabetes, Alzheimer, Arthritis können durch eine Ölziehkur positiv beeinflusst werden. Außerdem wirkt die Ölziehkur im Allgemeinen gegen Viren, Bakterien und Pilze.

Eine Ölziehkur kann:

– Den Zahnverfall und Zahnfleischerkrankungen verhindern
– Das Immunsystem ankurbeln: mehr Energie und Ausdauer!
– Linderung bei Neurodermitis bringen
– die Verdauung und Darmtätigkeit fördern
vorzeitiger Hautalterung vorbeugen
– zu schöner Haut und schönem Haar verhelfen

Quellen: Bruce Fife: Kokosöl
Katharina Wolfram: Ölziehkur- Heilung durch Entgiftung

2 comments

  1. Stella Bogado Duffner

    Sollte man jeden morgen machen oder reicht es ein mal in der Woche in Frühjahr oder Herbst?

    1. Bei mir hat es sich bewährt im Frühjahr und im Herbst eine 3- wöchige Kur zu machen. Während dieser mache ich morgens und abends die Ölziehspülung. Dies ist meiner Meinung nach super zur Gesunden- Vorbeugung 🙂

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